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Schluss mit falschen Induktions-Mythen!
Vorteile von Induktion

Schluss mit falschen Induktions-Mythen!

Umständlich, ineffektiv und sogar gefährlich soll es sein! Um das Kochen mit Induktion ranken sich einige Mythen. Aber ist an denen wirklich was dran? ecowoman kennt die Fakten – und die vielen Vorteile von Induktion.  

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Am Induktionsherd scheiden sich die Geister. Die einen sind überzeugt von der Technologie, die anderen bevorzugen es, auf der Gasflamme oder dem Elektroherd zu kochen. Klar, am Ende entscheidet die persönliche Präferenz, wie in der neuen Küche gekocht werden soll. Wer über einen Induktionsherd nachdenkt, sollte sich aber nicht von den Mythen abschrecken lassen, die so durchs Internet kursieren. In den meisten Fällen lösen diese sich bei näherer Betrachtung nämlich ganz schnell in Wohlgefallen auf.

Induktion wirkt den besten Wirkungsgrad auf

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Ist Ihr Kochgeschirr induktionsfähig? So finden Sie es heraus

Es ist zum Beispiel längst nicht mehr schwierig, induktionsgeeignetes Kochgeschirr zu finden. In Wahrheit führen Einrichtungshäuser mittlerweile eine große Auswahl an Töpfen und Pfannen, die für das Kochen mit Induktion geeignet sind. Viele davon sind mit dem Piktogramm einer Magnetspule gekennzeichnet und so leicht als induktionsfähig erkennbar; weil aber nicht alle geeigneten Töpfe und Pfannen diese Kennzeichnung tragen, ist es im Zweifel hilfreich, einfach nachzufragen. Das Kochgeschirr sollte am Boden leicht nach innen gewölbt sein, weil sich das Material beim Erhitzen noch ausdehnt und dann flach auf der Glaskeramik-Kochfläche aufliegt. Um herauszufinden, ob das Kochgeschirr zuhause auf dem Induktionsherd benutzt werden kann, hilft ein einfacher Trick: Man muss nur einen Magneten an den Topf- oder Pfannenboden halten. Wenn er haften bleibt, kann man mit dem Kochen loslegen.

Ist Ihr Kochgeschirr induktionsfähig? So finden Sie es heraus

Der Boden des Kochgeschirrs muss aus ferromagnetischem Material bestehen, damit dieses mit der Magnetspule reagiert, die sich bei der Induktionstechnologie unter der Glasplatte des Kochfelds befindet. Die dadurch entstehenden Wirbelströme sorgen dafür, dass sich der Topfboden erhitzt und die Wärme an den Inhalt des Topfes weitergibt. Ein großer Vorteil dieser Technologie liegt darin, dass die Glaskeramik sowohl unter dem als auch um den Kochtopf herum relativ kühl bleibt, weil sie nicht auf das Magnetfeld reagiert, sondern lediglich durch die Rückerwärmung des Topfes angewärmt wird. Das verringert die Gefahr von Hautverbrennungen und verhindert, dass Lebensmittel, die aus Versehen neben den Topf fallen, schnell auf der Kochfläche an- und einbrennen.

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Das perfekte Steak gelingt auch mit Induktion

Das perfekte Steak gelingt auch mit Induktion

In Sachen Energieeffizienz weist der Induktionsherd übrigens deutlich bessere Werte auf als Gas- oder Elektroherd. Weil sich die Wärme optimal verteilt, verkürzt sich die Reaktionszeit und es geht nur sehr wenig überschüssige Wärme verloren: 80 Prozent der erzeugten Wärme werden direkt vom Topf an den Inhalt weitergegeben. Auf dem Elektrokochfeld sind es nur knapp über 60 und beim Gasherd gerade einmal 42 Prozent. Dass sich die Hitze nur auf letzterem perfekt regulieren lässt, ist ein weiterer Mythos, der sich leicht entkräften lässt. In Wahrheit kann die Hitzezufuhr beim Kochen mit Induktion genauso präzise reguliert werden wie mit Gas, denn die Technologie reagiert ohne Verzögerung.

Das perfekte Steak gelingt also garantiert auch auf dem Induktionsherd. Wichtig ist, dass die Pfanne richtig heiß ist, bevor das Fleisch hineindarf und von beiden Seiten scharf angebraten werden kann. Das geht in der Regel relativ schnell: Induktion ermöglicht deutlich kürzere Ankochzeiten als die beiden anderen Heiztechnologien. Anschließend können Bratzeit und Temperatur ganz einfach angepasst werden – je nach gewünschter Garstufe. Auch für Schmorgerichte ist die Induktionstechnologie bestens geeignet, denn Hitzewellen wie im Backofen gibt es dabei nicht, stattdessen bleibt die Hitze immer konstant.

Induktion ermöglicht deutlich kürzere Ankochzeiten als die beiden anderen Heiztechnologien

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Keine Gesundheitsgefahr durch Induktionstechnologie

Ein weiterer Mythos besagt schließlich, dass die elektromagnetische Strahlung eines Induktionskochfeldes gefährlich sei. Das klingt besorgniserregend, ist aber nicht wahr. Zwar geht vom Induktionsherd tatsächlich elektromagnetische Strahlung aus, diese ist aber gesundheitlich absolut unbedenklich. Sie liegt nicht nur deutlich unter der zulässigen Grenze von 100 Tesla, sondern ist auch um einiges schwächer als bei anderen Haushaltsgeräten. Es gibt also keinen guten Grund, sich gegen das Kochen mit Induktion zu entscheiden.

Keine Gesundheitsgefahr durch Induktionstechnologie

Weitere Informationen zur Technologie und den Vorteilen von Induktion erhalten Sie unter www.schott-ceran.com

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Quellen: SCHOTT AG, Bilder: SCHOTT AG, Depositphotos/simpson33, Text: Ronja Kieffer