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Biofeedback

Biofeedback: Das hilft gegen Migräne

Migräne 16 Prozent aller Frauen und sechs Prozent aller Männer leiden darunter. Dies führt zur 3,7 Millionen Krankschreibungstage durch Kopfschmerz pro Jahr. Eine Möglichkeit zur Behandlung heißt Biofeedback.

Eine Therapie gegen Migräne, die sich wissenschaftlich bewährt hat, aber bislang nur in Ausnahmefällen von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wurde, ist das Biofeedback. Bei diesem Verfahren werden die körperlichen Prozesse gemessen und durch die Rückmeldung an den Patienten bewusst wahrnehmbar gemacht. Der Patient kann somit psychophysiologische Zusammenhänge besser verstehen und lernen, körperliche Vorgänge zu beeinflussen, die in Zusammenhang mit den Kopfschmerzen stehen.

Migräne Behandlung nun auch für gesetzlich Versicherte

Nun hat auch die Deutsche Migräne und Kopfschmerzgesellschaft Biofeedback wegen der überzeugenden wissenschaftlichen Lage als wirkungsvoll anerkannt und in ihre Behandlungsleitlinien aufgenommen. In einem vereinbarten Modellprojekt mit der BKK advita öffnet sich die Biofeedback-Therapie auch für gesetzlich Versicherte. Von dieser Zusatzleistung sollen sogar schon die jüngsten Versicherten, ab 9. Lebensjahren,  profitieren.

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„Zum ersten Mal wird Biofeedback  bundesweit für die Mitglieder der BKK advita, die unter Migräne oder Kopfschmerz vom Spannungstyp leiden, verfügbar. Zum ebenfalls ersten Mal wird anerkannt, dass die Durchführung dieser Leistung eine hochwertige Leistung von Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten mit ausgewiesener Zusatzqualifikation („Biofeedbacktherapeut DGBFB“) und teurer Biofeedback-Ausstattung ist“ erläutert Dipl. Psych. Lothar Niepoth, Präsident der DGBfb, den Vertragsabschluss.

Quelle: BKK advita / DGBfb/ Migräne Liga Text: Christina Jung

Foto: iStockfoto