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So bekommst Du Deinen Säure-Basen-Haushalt in den Griff
Säure-Basen-Haushalt

So bekommst Du Deinen Säure-Basen-Haushalt in den Griff

Es setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass unser Säure-Basen-Haushalt eine große Rolle für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden spielt. Wir zeigen Dir, was es mit dem Säure-Basen-Haushalt auf sich hat, wie Du ihn mit Deiner Ernährung beeinflussen kannst und haben noch 6 einfache Tipps für einen gesunden Säure-Basen-Haushalt für Dich.

So funktioniert der Säure-Basen-Haushalt 

Säuren entstehen im Körper einerseits durch Stoffwechselprozesse, andererseits führen wir sie über die Nahrung zu. So wirkt jedes Lebensmittel, dass wir essen, im Körper entweder sauer oder basisch. Normalerweise kann unser Körper die entstandenen Säuren problemlos neutralisieren und aus dem Körper schleusen. Überwiegen jedoch über längere Zeit die säurebildenden Lebensmittel und essen wir zu wenige „Basenbildner“, entsteht ein Ungleichgewicht im Körper. Irgendwann können die Säuren nicht mehr ausgeschieden werden und lagern sich an verschiedenen Stellen im Körper (Bindegewebe, Zellen etc.) ab. Man spricht dann von einer „Übersäuerung“. 

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Schlechte Ernährung führt zu Übersäuerung 

Schuld an einer chronischen Übersäuerung (Azidose) sind in erster Linie unsere gängigen Ernährungsgewohnheiten. Wir verzehren zu viele eiweißreiche Nahrungsmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Produkte aus Getreide oder Fertigprodukte. Sie enthalten große Anteile an schwefelhaltigen Aminosäuren (Cystein und Methionin), die vom Körper sauer verstoffwechselt werden. Auch phosphathaltige Verbindungen, wie sie in Fleisch, Wurst und gesüßten Getränken vorkommen, belasten den Säure-Basen-Haushalt negativ. 

Die Zufuhr von basischen Lebensmitteln kann den Säure-Basen-Haushalt wieder normalisieren. Besonders Obst, Gemüse, Salat und Kräuter werden basisch verstoffwechselt und wirken sich positiv auf den Säure-Basen-Haushalt aus. 

Hier eine kleine Übersicht über die wichtigsten Säure- und Basenbildner:

Stark basenbildend: Kräuter, Blattsalate, Gemüse, Obst, Obstessig, Balsamico-Essig, Kartoffeln, Wildkräuter, Obstsäfte, Gemüsesäfte, Mineralwasser

Schwach basenbildend: Molke, Trockenobst, Pilze, Hülsenfrüchte wie weiße Bohnen und Sojabohnen, Honig, Sauerkraut, Kräutertee

Neutral: Öle z. B. Olivenöl, Haselnüsse, Mandeln

Schwach säurebildend: Milch, H-Milch, Sahne, Quark, Naturjoghurt, Vollkornprodukte, Hirse (ganzes Korn), Spargel, Rosenkohl, Nüsse, Erbsen, Grüner Tee, Schwarzer Tee

Stark säurebildend: Fleisch, Gans, Ente, Wurst, Fisch, Meeresfrüchte, Käse, Eier, Weißmehlprodukte, Reis, Cola

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Diese 7 Tipps helfen Dir, eine Übersäuerung zu vermeiden 

Tipp 1: Iss mehr basenbildende Lebensmittel 

Johannisbeeren sind basenbildend

Johannisbeeren wirken im Körper basisch

Etwa 70 Prozent deiner Mahlzeiten sollten aus basenbildenden Lebensmitteln bestehen. Doch leider gibt der Geschmack eines Lebensmittels keinen Hinweis darauf, ob es im Körper sauer oder basisch wirkt. Im Gegenteil: Sehr sauer schmeckende Lebensmittel wie Johannisbeeren oder Zitronen wirken im Körper basisch. Auch Kaffee, wenn er ohne Milch und Zucker getrunken wird, ist ein Basenbildner. Andere Lebensmittel, die geschmacklich eher an Seife oder Lauge erinnern, wie etwa Laugenbrezen, wirken im Körper wiederum sauer. 

Du solltest deshalb vor allem auf mineralstoffreiche pflanzliche Lebensmittel wie Kräuter, Gemüse oder Obst zurückgreifen. 

Tipp 2: Reduziere säurebildende Lebensmittel 

Vor allem proteinreiche Lebensmittel setzen in unserem Körper die Säure-Produktion in Gang. Tierische Produkte wie Fleisch, Wurst, Käse, Fisch, aber auch pflanzliche Eiweiß-Lieferanten wie etwa Getreide oder Hülsenfrüchte gehören dazu. Du musst aber nicht komplett auf diese Lebensmittel verzichten: Sie dürfen etwa 20-30 Prozent der Mahlzeit ausmachen. 

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Tipp 3: Vollkorn statt Weißmehl 

Vollkorn statt Weißmehl

Zwar wirken alle Getreideprodukte im Körper sauer, auf Lebensmittel aus Weißmehl sollte bei einer basenreichen Ernährung aber besonders verzichtet werden. Eine gute Alternative hierzu sind Vollkornprodukte, denn sie liefern sehr viel mehr Vitamine, Spurenelemente und die für den Darm nützlichen Ballaststoffe. Weißmehl hingegen versorgt deinen Körper lediglich mit leeren Kalorien. Vollkornprodukte sind also trotz ihrer sauren Wirkung für eine ausgewogene Ernährung empfehlenswert. 

Tipp 4: Weniger Zucker und Alkohol 

Genauso wie Weißmehl liefert auch Zucker vor allem reichlich leere Kalorien. Zwar wird er vom Körper neutral verstoffwechselt, wirkt demnach weder basisch noch sauer, doch er erhöht den Blutzuckerspiegel. Dies trägt indirekt dann wieder zur Übersäuerung bei. 

Alkohol muss von deiner Leber abgebaut und mit viel Flüssigkeit wieder ausgeschieden werden. Da Alkohol für unseren Körper eigentlich Gift ist, hat seine Ausscheidung für unseren Körper Priorität. So blockiert die Alkoholausscheidung gleichzeitig die Ausscheidung von Säuren über Leber und Niere, was sich wiederrum negativ auf den Säure-Basen-Haushalt auswirkt und Übersäuerung fördert. 

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Tipp 5: Vitalstoffreich ernähren

Mit Obst und Gemüse bekommst Du Deinen Säure-Basen-Haushalt am besten in den Griff. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt zwischen 5 und 7 Portionen Obst und Gemüse am Tag! Das ist – ehrlich gesagt – gar nicht so leicht zu bewerkstelligen. Abhilfe kann hier eine Nahrungsergänzung schaffen. Dabei solltest Du aber darauf achten, dass sie so natürlich wie möglich ist. Eine bewährte und natürliche Nahrungsergänzung auf dem Markt ist das Vitalstoffkonzentrat LaVita

LaVita besteht aus über 70 hochwertigen Lebensmitteln, die Basis des Konzentrats bilden Obst, Gemüse und Kräuter. Dazu kommen weitere wertvolle Zutaten wie Öle, Aloe Vera, milchsauer vergorene Gemüsesäfte, Grüner-Tee- oder Mate-Extrakt. Durch seine einzigartige Zusammensetzung vereint LaVita zahlreiche wichtige Vitamine und Spurenelemente, Carnitin, Coenzym Q10, sowie Enzyme, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe harmonisch in einem Produkt – ohne Zusatzstoffe und das seit fast 20 Jahren! Erfahren Sie hier mehr dazu.

Tipp 6: Schwitzen und Atmen 

Schwitzen und Atmen

Sport kann Dir wunderbar dabei helfen, überflüssige Säuren auszuscheiden. Zum einen werden sie über unseren Schweiß an die Hautoberfläche transportiert, wo sie dann verdunsten. Aber auch durch unsere Atmung wird ein Großteil der überflüssigen Säure ausgeschieden, denn wir atmen sie in Form von Kohlendioxid täglich in großen Mengen aus. 

Regelmäßige Bewegung, am besten leichtes Ausdauertraining an der frischen Luft, ist daher ein gutes Mittel zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes. Aber auch Atemübungen oder regelmäßige Saunagänge, um die Schweißproduktion anzukurbeln, sind zu empfehlen. 

Tipp 7: Stress abbauen – Säure abbauen! 

Auch chronischer Stress kann zur Übersäuerung des Körpers beitragen, denn die Stress-Hormone Cortisol und Adrenalin sorgen dafür, dass der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht gerät. Unter dauerhaftem Stress leidet die Verdauung, Ausscheidungsorgane wie Leber und Nieren arbeiten nur noch eingeschränkt. Sogar unsere Atmung kann negativ von anhaltendem Stress betroffen sein, denn bei chronischer Belastung erhöht sich zwar die Atemfrequenz, sie wird aber gleichzeitig auch flacher. Dies bewirkt, dass der Austausch von Kohlendioxyd und Sauerstoff weniger effektiv wird und damit auch die Ausscheidung der überschüssigen Säuren.

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Quellen: LaVita, Bilder: ViktoriaSapata, zoomteam, Smileus, Dirima, Text: red