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Clean Eating ist voll im Trend ? Ein Ernährungs-Konzept, dass auf frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln beruht, die ohne Zusatzstoffe zubereitet werden.
Clean Eating

Clean Eating

Immer mehr Menschen legen großen Wert auf gesunde Ernährung ohne dabei auf Genuss verzichten zu wollen. „Clean Eating“ ist voll im Trend – Ein Ernährungs-Konzept, dass auf frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln beruht, die ohne Zusatzstoffe zubereitet werden.

Im Prinzip ist Clean Eating nichts Neues, wie uns Ernährungsexpertin Anja Rimböck erklärt: „Es ist nur ein neuer Name für die bewährte Vollwerternährung.“ Der Trend geht wieder zur Natürlichkeit. Man solle sich seine Lebensmittel wie Obst und Gemüse, saisonal am Wochenmarkt oder im Biomarkt sorgfältig auswählen. „Idealerweise baut man sein Gemüse sogar im eigenen Garten an um es dann frisch zuzubereiten.“, so die Expertin.

Familie Kraus ernährt sich seit über einem Jahr von „reinen“ Lebensmitteln. Natürlich hat es etwas gedauert, bis alle Familienmitglieder vom Konzept überzeugt waren, mittlerweile sind jedoch alle von ihrer neuen Lebenseinstellung begeistert.

„Wir sind durch unseren Nachwuchs draufgekommen und haben recht schnell gemerkt, dass unser Kind durch die Ernährung gesünder ist, viel Spaß an der Bewegung hat, fit ist. Und auch wir als Eltern profitieren davon und ernähren uns jeden Tag ganz bewusst“, sagt uns Mama Corinna Kraus.

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Bis zu sechs Mahlzeiten täglich

Ernährungsexpertin Anja Rimböck berät in ihrer Praxis viele Menschen, die ihre Essensgewohnheiten ändern wollen. Gerade beim Clean Eating empfiehlt sie auch die Häufigkeit der Mahlzeiten zu erhöhen.

„Beim Clean Eating kann man fünf- bis sechsmal am Tag essen, anfangen sollte man auf jeden Fall mit einem ausgewogenen und reichhaltigen Frühstück. Dieses kann aus einem Müsli, aus frisch geflockten Haferflocken oder aus einem Frischkornbrei aus eingeweichtem Getreide bestehen. Gerne kann man auch einen grünen Smoothie trinken. Das Mittagessen sollte dann aus komplexen Kohlehydraten bestehen, vermischt mit hochwertigem Eiweiß. Zum Abendessen kann man auf einen frischen Salat zurückgreifen oder auf eine frischpürierte Suppe. Als Zwischenmahlzeiten eignen sich Nüsse und kleingeschnittenes Obst recht gut“, verrät uns die Ernährungsexpertin.

Dabei beschränkt sich der Speiseplan nicht nur auf Obst und Gemüse. Auch mageres Fleisch, Fisch oder Milch- und Sojaprodukte können ohne weiteres gegessen werden, wenn man eines beachtet, wie unsere Ernährungsberaterin erklärt: „Man sollte auf jeden Fall auf hochwertige Eiweißprodukte zurückgreifen. Zum Beispiel Fleisch und Fisch, wenn, dann aus biologischem Anbau beziehen. Alternativ können Sie auch Hülsenfrüchte oder Blattgemüse essen, welche sehr gute Eiweißlieferanten sind. In Kombination mit komplexen Kohlenhydraten aus Kartoffeln oder Vollkornprodukten hat man nicht nur eine geschmackliche Vielfalt auf dem Teller, sondern muss auch nicht schon nach kurzer Zeit mit Heißhungerattacken rechnen.“

Wochenplan hilft Zeit zu sparen

Gesundes Essen, das also auch noch lecker schmeckt. Doch wie schafft man es, trotz stressigem Job und der Kindererziehung gleich mehrmals am Tag frisch zu kochen? Familie Kraus hat hier ihren Weg gefunden: „Wir lösen das Zeitproblem indem wir uns Gedanken machen, was wir die ganze Woche über essen wollen. Dann kaufen wir bewusst ein. Dann beziehen wir auch beim Kochen unser Kind mit ein und haben viel Spaß beim Zubereiten. Die Kleine lernt so den Umgang mit gesundem Essen. Aber man muss schon zugeben – Clean Eating ist sehr zeitaufwendig und für Kochmuffel eher nicht geeignet“, so Corinna Kraus.

Auf Zucker und leere Kalorien sollten Sie beim Clean Eating übrigens ganz verzichten. Beim Kochsalz sparen und immer ausreichend trinken. Dann kann Clean Eating nicht nur Ihren Speiseplan nachhaltig verändern sondern unter Umständen sogar ihr ganzes Leben.

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Bilder:thinkstock, Autor: red