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Temial Teemaschine
Teemaschinen-Test

Temial-Teeautomat im Test

Ziehzeit, Aufgusstemperatur und Wasserqualität – bei der Zubereitung von Tee ist einiges zu beachten. Jetzt gibt es eine Teemaschine, die ein optimales Ergebnis verspricht, und das vollautomatisch: die Temial von Vorwerk. Wir haben sie getestet. 

Der erste Eindruck

Das Auspacken und Zusammenbauen ist super einfach und theoretisch auch ohne Handbuch möglich, da sich die einzelnen Schritte wie von selbst erklären. Dennoch lohnt es sich, die Gebrauchsanweisung gründlich zu lesen, um kein Risiko einzugehen und sich mit der Maschine vertraut zu machen. Ein kleines Manko, das uns sofort auffällt, ist das Styropor zum Schutz des Gerätes – für unseren Geschmack etwas zu viel. Unser Tipp: Styropor mitsamt Karton einfach im Keller aufbewahren. So fällt kein Verpackungsmüll an und die Temial lässt sich beispielsweise beim Umziehen gut geschützt vom einen zum anderen Ort transportieren.

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Optisch ist die Temial mit ihrem modernen und schlicht gehaltenen Design sehr ansprechend. Wir sind positiv überrascht von der Größe – sie ist nicht zu groß, vergleichbar mit einer kleinen Kaffeemaschine, so passt sie auch in kleinere Küchen. Der Kaufpreis von 599 Euro scheint auf den ersten Blick etwas hoch für eine Teemaschine. Vergleicht man sie jedoch mit einem hochwertigen Kaffeevollautomaten, befindet sich die Temial preislich eher am unteren Ende. Ein weiteres Plus: Im Kaufpreis inbegriffen ist auch ein Wasserfilter, der leicht in den Tank einzubauen ist. Er schützt das Gerät vor Verkalkung und verbessert zudem den Teegeschmack erheblich.

Einfache Handhabung

Die einfache Handhabung der Temial gefällt uns besonders gut. Einfach Wasser einfüllen, den QR-Code des Tees an den Code-Scanner halten, den Tee in das dafür vorgesehene Behältnis geben und es kann losgehen. Nach einem letzten Knopfdruck beginnt die Maschine mit der Teezubereitung. Die Menüführung auf dem Touchscreen ist simpel gehalten und auch für Ungeübte leicht verständlich. Anhand des gescannten QR-Codes der gewählten Teesorte erkennt die Temial automatisch, welche Aufgusstemperatur und Ziehzeit für ein optimales Tee-Ergebnis erforderlich sind. So übernimmt der Teeautomat Arbeit, die man sich für einen schnellen Tee zwischendurch nicht unbedingt macht.

Temial Teemaschine von Vorwerk

Ein Highlight für Technik-Fans ist die Steuerung per App. Mit dem Smartphone lässt sich zum Beispiel auch vom Wohn- oder Schlafzimmer aus die Zubereitung in der Küche starten und der Timer in der App gibt Bescheid, sobald der Tee fertig ist.

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Tee für jeden Geschmack

Vorwerk bietet ein eigenes Sortiment an Tees für die Temial, die allesamt per Code gescannt werden können. Was uns an den Temial-Tees gefällt? Der wirklich tolle Geschmack und die Bio-Qualität aller Teesorten. Die Auswahl ist sehr ansprechend und vielseitig. Neben grünem, gelben, weißem und schwarzem Tee bietet das Sortiment auch leckere Kräuter-, Früchte- und Rooibostees. Zum Beispiel Rose-Lemongras oder Süßer Ingwer. Die Preise liegen mit 6 bis 15 Euro für 10 Sachets, bei denen jede Einzelportion 500 ml Tee ergeben, im guten Mittelfeld von Qualitätstees und sind günstiger als die meisten Kapseltees.

Besonders praktisch: Wer auf seinen bisherigen Lieblingstee nicht verzichten will, kann auch diesen mit der Temial zubereiten. Der Teeautomat eignet sich nämlich genauso gut für die Verwendung anderer Tees, die nicht aus dem Temial-Sortiment stammen, selbst für einfache Beutel-Tees. Dafür gibt es ein manuelles Programm, in dem sich Ziehzeit sowie Temperatur selbst einstellen lassen. Die entsprechenden Infos muss man sich allerdings selbst einholen. Erstaunlich ist, dass sich durch die Zubereitung mit der Temial selbst der Geschmack „einfacher“ Tees verbessert.

Tee für jeden Geschmack

Wenig Verpackungsmüll und einfache Reinigung

Bis auf das Styropor im Verpackungskarton entsteht mit der Temial insgesamt sehr wenig Abfall – vor allem kein Alumüll wie bei Kapselmaschinen. Das ist ein großes Plus für die Temial. Stattdessen fallen lediglich das Tütchen und der Tee an sich als Abfall an. Teereste aus dem Teesieb lassen sich im Biomüll entsorgen.

Die Reinigung ist ebenso leicht wie das Teezubereiten: Das Teesieb wird einfach kurz unter fließendem Wasser ausgespült.

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Unser Fazit

Zu Anfang stellt man sich die Frage: Braucht man zum Teekochen einen Automaten? Nachdem man seine Teezubereitung allerdings ein paar Tage lang der Temial überlassen hat, bekommt der Teegenuss eine ganz neue Qualität. Zum einen überzeugt der außergewöhnlich gute Geschmack der Tees und zum anderen der Luxus einer einfachen Handhabung. Man muss sich keinen Timer mehr stellen, um Teebeutel bzw. Teesieb rechtzeitig herauszunehmen. Und auch das Wasser muss dank integriertem Wasserfilter nicht extra entkalkt werden. Die Teezubereitung macht sogar richtig Spaß – vor allem, da man sich beim Drücken auf den Startknopf jedes Mal auf das leckere Tee-Ergebnis freut. Für passionierte Teetrinker, die sich den Luxus eines Teeautomaten gönnen möchten, ist die Temial genau die richtige Anschaffung. Mit der modernen Teemaschine lassen sich die Komplexität und Geschmacksvielfalt verschiedener Teesorten auf einfache und unterhaltsame Weise im Alltag genießen.

Quellen: Bilder: Vorwerk Temial; Depositphotos/2mmedia, Text: red

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