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Spar-Tipp: Elektrogeräte vor dem Urlaub vom Strom-Netz nehmen

Vor dem Start in den Sommer-Urlaub sollten Verbraucher alle elektrischen Geräte komplett vom Netz trennen, die in der Abwesenheit nicht benötigt werden. Gerade ältere Elektrogeräte verbrauchen sonst unbemerkt weiter – und nicht wenig - Strom. Das können schnell bis zu 42 Euro Stromkosten sein.

Bis zu 42 Euro benötigen alte Elektrogeräte während des Urlaubs.

Bis zu 42 Euro in 2 Wochen Urlaub: So viel Strom benötigen alte Elektrogeräte in der Abwesenheit. Tipp: Stecker ziehen.

Elektrogeräte verursachen während des Urlaubs unnötige Kosten. Darauf verweist die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH, kurz dena. Die Stromkosten von 42 Euro bei einem aktuellen Kilowattpreis von 24 Cent je Kilowattstunde, die durchschnittlich in einem typischen Vier-Personen-Haushalt während eines zweiwöchigen Urlaubs anfallen, lassen sich durch richtiges Abschalten auf beinahe Null senken.

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So lohnt es sich zum Beispiel, ältere Fernseher, DVD-Player, Receiver oder Hifi-Anlagen vor der Abreise vollständig vom Netz zu trennen. Auch der Computer, ältere Drucker oder Scanner belasten im weit verbreiteten Betriebszustand «Schein-Aus» unnötig die Haushaltskasse. Denn: Richtig aus sind diese Geräte nie. Die einfachste Lösung ist es, die Elektrogeräte über eine schaltbare Steckdosenleiste vom Netz nehmen. Dazu ist nur ein kurzer Handgriff nötig. Oder, man zieht bei allen Elektrogeräten den Stecker.

Auch in der Küche mit ihren vielen Küchengeräten, lässt sich der Stromverbrauch für die Dauer des Urlaubs fast vollständig herunterfahren. Denn bei Mikrowelle oder Kaffee-Vollautomat kann problemlos der Stecker gezogen werden. Wer seine Lebensmittel vor der Abreise aufbraucht, kann auch den Kühlschrank in die Ferien schicken und abschalten. Die Türen sollten nach dem Abtauen geöffnet bleiben, damit sich im Inneren kein Schimmel bildet. Und nach dem Urlaub und vor der wieder-Inbetriebnahme ist eine ideale Gelegenheit, den Kühlschrank mal wieder gründlich zu reinigen.

Ebenfalls sparen kann man bei der elektrischen Warmwasserversorgung für die Küche oder das Bad. Während es sich rechnet, kleine Elektroboiler – beispielsweise direkt am Waschbecken - schon bei kurzer Abwesenheit auszuschalten, sollten größere Warmwasser-Speicher, etwa der Zentral-Heizung, nur bei längeren Urlaubsreisen vom Netz getrennt werden. Aus hygienischen Gründen ist es dann aber ratsam, das Wasser im Boiler beim Wiedereinschalten auf über 60°C zu erhitzen. Dann ist man sicher, dass keine Legionellen und andere Keime sich im Wasser befinden. Wer so agiert, spart Stromkosten und handelt schon vor seinem Urlaub nachhaltig.

Quelle: dena