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Neues Leben für alte Saris

Upcycling neues Leben für alte Saris

Upcycling Hocker. Die Architektin und Designerin Avni Sejpal arbeitet am liebsten mit ungewöhnlichen Materialien – und setzt diese in ganz eigenen Objekten ein. Nachhaltigkeit ist dabei immer der gemeinsame Nenner.

Avni Hocker aus seidigen Stoffbällen ©Avni  - Sebastian Zachariah

Avni Hocker aus seidigen Stoffbällen ©Avni  - Sebastian Zachariah

Jüngster Zuwachs in Avnis Kollektion aus Poufs, Ottomanen, Stühlen, Bänken und Hockern ist der Pompom Pouf, der vor Kurzem sein Debut auf der Mailänder Möbelmesse I Saloni feierte. Grundmaterial für die farbenfrohen Sitzmöbel sind traditionelle Kleidungsstücke aus Avnis Heimat Indien. Aus den hochwertigen Seidenstoffen, in erster Linie von Saris, dem Alltagsgewand indischer Frauen, gewonnen werden haptisch wie optisch spannende 3D-Polsterungen gefertigt. Füllstoff für die Polster ist nachhaltig angebaute reine Baumwolle.

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Schlicht aber keineswegs langweilig ist dieses schicke Modell in schwarz - ©avni - Sebastian Zachariah

Schlicht aber keineswegs langweilig ist dieses schicke Modell in schwarz - ©avni - Sebastian Zachariah

Upcycling Design für Home & Office

Dabei setzt Avni Sejpal nicht nur ihre Erfahrungen im Textil-Handwerk ein. Ihre Ausbildung am Chelsea College of Art & Design in London hat sie mit einem MA in Environmental Design (Möbel, Grafik, Kunst) abgeschlossen. So arbeitet sie heute an beeindruckenden Kunstobjekten für den öffentlichen Raum, Interior Design für private Kunden wie Unternehmen. In Zusammenarbeit mit Architekten und Inneneinrichtern setzt sie mit ihren Objekten aus dem Bereich des Upcycling-Design ungewöhnliche Akzente.

Bevor Studio Avni ihre jüngsten Produkte vorgestellt hat, sorgten bereits textile Architekturen in Form von Leuchten für Aufsehen in der Designwelt – facettierte Leuchten aus ungewöhnlichen, aber für indische Handwerkskunst traditionellen Materialien in allen erdenklichen Größen.

Dekadentes Modell in Gold-Tönen ©avni - Sebastian Zachariah

Dekadentes Modell in Gold-Tönen ©avni - Sebastian Zachariah

Metall und Kunststoff – kunstvoll vernäht

Die Serie facettierter taktiler Leuchtenschirme werden aus einzelnen Teilen mit kleinen Ringen aus Bronze, Messing, Kupfer oder Edelstahl verlinkt – oder aus schwarzen und weißen PVC-Stücken miteinander vernäht. So entstehen mosaikartige Zellstrukturen. Die skulpturalen Gebilde zeigen unbeleuchtet geometrische Klarheit, im beleuchteten Zustand sorgt das an den Naht- bzw. Verlinkungsstellen durchscheinende Licht für interessante Schattenspiele an der Wand.

Mehr Informationen finden Sie auf: http://shop.moorbi.com/products-page/studio-avni und bei http://www.studioavni.com

Quelle: Studio Avni
Text: mara (Marion Altenhöfer)
Bilder: Sebastian Zachariah