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Diabetes vorbeugen mithilfe der Gemmotherapie
Den Organismus entlasten

Gemmotherapie: Wie Sie Diabetes aktiv vorbeugen

Hin und wieder schlemmen – dagegen hat niemand etwas. Und es tut ja auch der Seele gut. Doch auf Dauer spürt man, dass so viel Ungesundes und Süßes dem Körper nicht bekommen. Leber und Galle arbeiten während der Schlemmereien auf Hochtouren. Sie brauchen Erholung, der Fettstoffwechsel muss entlastet werden. Wie Sie mithilfe der Gemmotherapie Diabetes vorbeugen und Ihren Körper natürlich entgiften.

Wussten Sie dass jeden Tag in Deutschland etwa 1.000 Menschen an Diabetes mellitus erkranken? Mittlerweile sind mehr als acht Millionen Diabetiker, es könnten sogar weit mehr sein. Personen mit Übergewicht, zu wenig Bewegung, einem zu großen Bauchumfang und einer ungesunde Ernährung haben ein erhöhtes Risiko Diabetes zu bekommen. Was also tun?
Damit die Zahl der Erkrankungen nicht noch weiter zunimmt, wird intensiv an Möglichkeiten zur Vorsorge und Behandlung geforscht. Doch statt auf Medikamente zurückzugreifen, gibt es neben den Klassikern Sport und gesunde Ernährung auch pflanzliche Therapien, um den Fettstoffwechsel anzuregen.

Diabetes vorbeugen: Fettstoffwechsel braucht Entlastung und Aktivierung

Dass wir uns im Winter instinktiv anders ernähren als im Sommer und eher zu fett- und reichhaltigen Speisen greifen, ist ganz normal. Für den Körper ist es aber wichtig, dass auf jede Belastungsphase auch eine Zeit der Entlastung folgt, denn sonst kann es zu einer Überlastung der Organe des Fettstoffwechsels kommen. Die Folge ist nicht selten die Erkrankung am „Metabolischen Syndrom“, das mit Übergewicht und Typ 2-Diabetes einhergeht und sich inzwischen regelrecht zur Volkskrankheit entwickelt hat.

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Rund 8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Glukosetoleranzstörung oder an Diabetes mellitus Typ 2. Und das ist nur die Spitze des Eisberges: Zu den frühen Merkmalen des metabolischen Syndroms zählen etwa eine

  • Leberzellverfettung,
  • Bluthochdruck,
  • systemische Entzündungen im Körper und
  • eine Störung des Fettstoffwechsels mit Erhöhung des Cholesterins und der Triglyzeride.

Das wichtigste Merkmal und gleichzeitig die Wurzel allen Übels ist allerdings die Entstehung von übermäßigem Bauchfett.

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Rettungsringe: Gefährliches Bauchfett als Warnsignal für mögliche Diabetes

Die eher scherzhafte Bezeichnung als „Rettungsringe“ oder „Bierbauch“ kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass vermehrtes Bauchfett äußerst schädlich ist. Denn in dem Fettgewebe können Entzündungsstoffe entstehen, die im Körper zu einer systemischen Entzündung führen. Wenn der Körper die typische Apfelform annimmt, sollte rechtzeitig gegengesteuert werden, um eine Verschlimmerung des metabolischen Syndroms oder gar eine Erkrankung an Typ 2-Diabetes zu verhindern.
Letzteres hat neuen Untersuchungen zufolge eine weitere wesentliche Ursache: eine Fehlsteuerung im Immunsystem nämlich, die zum einen durch Entzündungsstoffe, zum anderen durch aus der Umwelt einwirkende Giftstoffe verursacht wird.

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Prophylaxe: Diabetes vorbeugen mit vier Komponenten

Die richtige Prophylaxe und Therapie des metabolischen Syndroms muss also multifaktoriell und ganzheitlich sein und sollte vier Komponenten beinhalten:

  • Ernährung und Fettstoffwechsel,
  • Bewegung,
  • Immunbalance und
  • Beeinflussung der Giftstoffe.

Geradezu unverzichtbar ist der Einsatz von Gemmotherapeutika. Diese natürlichen Heilmittel, die auf der Heilkraft von Knospen und Sprossen basieren, enthalten zahlreiche verschiedene und besonders wirksame Antioxidantien. Diese bekämpfen die Freien Sauerstoffradikalen, die in dem komplexen und fehlgesteuerten Stoffwechselgeschehen im Rahmen des metabolischen Syndroms entstehen und zu einem oxidativen Stress-Syndrom führen.

Gemmotherapeutika unterstützen Prophylaxe und Therapie von Diabetes

Besonders wirksam sind die Inhaltsstoffe der Olive. Auch für Menschen, die nicht unter schwerwiegenden Fettstoffwechselstörungen leiden und nach den Schlemmertagen einfach ihren Organismus regenerieren möchten, sind die hochkonzentrierten Extrakte aus den Sprossen des Olivenbaums bestens geeignet, da sie die positive Wirkung der Olive ohne zusätzliche Kalorien des Olivenöls in sich vereinen. Gemmoextrakt Olive bindet freie Radikale und entgiftet den Körper, sodass der Organismus schnell wieder zu seiner gewohnten Balance zurückfinden kann.

Gemmotherapeutika unterstützen Prophylaxe und Therapie von Diabetes

 Hochkonzentrierten Extrakte aus der Natur entgiften den Körper.

Gemmotherapeutika: Schwarze Johannisbeere, Silberbirke, Heidelbeere und Olivenbaum

Zum Quintett der Gemmotherapeutika gehört außerdem der Gemmoextrakt Schwarze Johannisbeere, deren frische Knospen ihre balancierende Wirkung im Immunsystem besonders gut entfalten, wenn sie gemeinsam mit Olivenbaum eingenommen werden. Der junge, frische und noch unverholzte Trieb des Rosmarin schützt die Leber, bindet die Freien Radikale, die beim Metabolischen Syndrom den Körper belasten und fördert die Ausscheidung der Giftstoffe im Leber-Gallesystem.

Personen mit Bluthochdruck sollten allerdings auf die Einnahme von Rosmarin verzichten und sich stattdessen auf die reinigende und Leber stärkende Wirkung des Gemmoextraktes Silberbirke verlassen. Zu guter Letzt dürfen auch die Sprossen der Heidelbeere nicht fehlen, deren Extrakt die Blutzucker senkende Wirkung des Insulins fördert, und der bei bereits vorhandenem Typ 2-Diabetes den wichtigsten Gemmoextrakt darstellt.

Weitere Informationen zu den Gemmoextrakten ihrer Wirkung und Dosierung finden Sie hier oder bei zahlreichen Ärzten, Therapeuten und Apotheken.

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Quellen: Gemmotherapie heilen mit Knospen,2015,  Dr. med. Ulrike Keim, Dr. rer. nat. Kathrin Koll, Angelika Wagner Bertram, GU Verlag, Das 1x1 der Knospenmedizin, Peter Emmrich, 2016, WZG-Verlag, gemmotherapie-deutschland.de, Bild: Depositphotos/sewer12, prudko, CITAlliance,Text: Ronja Kieffer