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Biobaumwolle als Alternative

Biobaumwolle - der Umwelt und Gesundheit zuliebe

Kleidung aus reiner Baumwolle gilt als Inbegriff von ökologischer Verträglichkeit, Reinheit und Hautfreundlichkeit. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus. Denn damit Textilien dem gewünschten Aussehen und Tragekomfort entsprechen, werden sie während des Herstellungsprozesses häufig mit einem Cocktail aus unzähligen Chemikalien und zahlreichen Schadstoffen behandelt, die sowohl gesundheits- als auch umweltschädigend sind. Doch glücklicherweise gibt es inzwischen gute Alternativen.

Drei Viertel der weltweit verarbeiteten konventionellen Baumwolle stammen aus nur sechs Ländern der Welt: Indien, China, USA, Pakistan, Brasilien und Usbekistan. Da die Baumwolle größtenteils in Monokulturen angebaut wird, ist wie bei jedem Anbau dieser Art für die ertragreiche Bewirtschaftung ein immenser Einsatz von Kunstdüngern und Pestiziden von Nöten. Laut Umweltinstitut werden Baumwollpflanzen bis zu 25 Mal pro Saison mit Pestiziden besprüht. Bei einem Anteil von weniger als 5 Prozent der globalen Ackerflächen werden 20 Prozent aller weltweit eingesetzten Pestizide für den Baumwollanbau benutzt. Ein weiteres Problem: 2014 waren laut der Organisation transGEN mehr als zwei Drittel der konventionell angebauten Baumwolle gentechnisch verändert.

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Biobaumwolle als Alternative

Beim Anbau von Biobaumwolle wird auf Nachhaltigkeit gesetzt: Durch Fruchtwechsel und den Anbau von Mischkulturen wird das Auslaugen der Böden verhindert. Gedüngt wird einzig mit natürlichen Mitteln, wie Gründüngung, Leguminosen oder Mist. Durch den Verzicht auf Chemikalien und gentechnisch veränderte Pflanzen sowie die Vermeidung von Monokulturen ist der Anbau von Biobaumwolle weitaus umweltverträglicher als der Anbau von konventioneller Baumwolle. Allerdings beträgt aktuell der Anteil von Biobaumwolle bislang nur 1% am gesamten Weltmarkt.

Die Weiterverarbeitung oder: Wie viel Chemie ist nötig?

Die Verwendung von Biobaumwolle allein reicht jedoch nicht aus, um ein umweltverträgliches Endprodukt zu erhalten, da auch nach der Baumwollernte eine Vielzahl von Chemikalien bei der Weiterverarbeitung zum Einsatz kommt. Nachhaltige Textilproduzenten wie die Lieferanten des Umweltversandhauses Waschbär gehen noch einen Schritt weiter und setzen im gesamten Verarbeitungsprozess wo immer möglich auf natürliche oder biologisch abbaubare Stoffe. Mittels hauseigener Artikelpässe schreibt Waschbär seinen Lieferanten genau vor, was erlaubt ist und was nicht. Bedenkliche Rückstände und gesundheitsschädliche Substanzen wie PCP, Azofarbstoffe, Schwermetallverunreinigungen sind in allen Textilien verboten. Neben seinen eigenen hohen ökologischen Standards setzt Waschbär außerdem auf international anerkannte externe Siegel, wie die GOTS- und bluesign-Zertifizierung.

Für jedes Kleidungsstück gibt es eine transparente Deklaration der Rohfasern inklusive Herkunft, der Art der Färbung sowie Ausrüstung, ob Bleiche oder Aufheller verwendet wurden, sowie zum Fertigungsland des fertigen Textils. Nachhaltige und verantwortungsbewusste Textilproduzenten führen darüber hinaus das anfallende Abwasser der einzelnen Produktionsschritte geeigneten Kläranlagen zu.

Als Mitglied der Fair Wear Foundation setzt sich Waschbär für faire Arbeitsbedingungen in den Nähereien ein. So sind die Textilien des Versandhauses nicht nur umweltverträglich, sondern tragen auch zu einer gerechteren Wirtschaft bei. 

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Quellen: Waschbär  Bild: depositphotos: Kris, Triaz GmbH  , Text: Anna Lena Kraft