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Ungesunde Lebensmittel verursachen schlechte Laune
Essen und Psyche

Wie Lebensmittel schlechte Laune verursachen

Ungesunde Lebensmittel verursachen schlechte Laune. Zucker als Auslöser für Stimmungsschwankungen und Depressionen. Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln fördern Reizbarkeit und Übelkeit. Gesunde Lebensmittel machen glücklich.

Stimmungsschwankungen und Dauertiefs haben manchmal einen ganz einfachen Hintergrund. Viele Lebensmittel enthalten Zusatzstoffe, die unsere Laune negativ beeinflussen können. Selbst liebgewonnene kleine "Sünden" schlagen sich gerne mal nachhaltig auf unser Gemüt und können sogar Depressionen auslösen.

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In verschiedenen Studien konnte nachgewiesen werden, dass die vermehrte Aufnahme von industriell erzeugten Nahrungsmittel gleichermaßen zu schlechter Laune führt. Zudem zeigte der Verzehr von Junk Food wie gesüßte Getränke, frittierte Speisen und raffinierten Lebensmittel eine deutlich erhöhte Anfälligkeit für Depressionen. Wichtige Nährstoffe wie Chrom, Magnesium, Calcium, Eisen, Zink und B-Vitamine sind in solchen Esswaren leider nur selten zu finden. Auch fehlt eine ausreichende Menge ungesättigter Fettsäuren, sogenannte Omega-3 Fettsäuren. Sie alle sind aber mit verantwortlich für einen ausgeglichenen Organismus und eine positive Stimmung. Zusatzstoffe die Entzündungen fördern, den Hormonhaushalt stören oder die Darmflora ins Ungleichgewicht bringen tragen ebenfalls dazu bei, dass wir uns  mit unerklärbaren Stimmungstiefs plagen müssen.

Doch selbst vermeintlich "normale" Lebensmittel wie Körnerbrötchen, Kekse, Margarine oder Kaffee beschwören schon mal einen November Blues herauf. Sie enthalten Transfettsäuren, Zucker,  Weizen oder Koffein, die allesamt unangenehme Körpergefühle auslösen und auf die negativ auf die Psyche wirken.

Grundsätzlich sollte auf eine gesunde, frische und ausgewogene Ernährung geachtet werden. Für eine bessere Laune kann der weitgehende Verzicht auf folgende 5 Nährstoffe sorgen.

1. Zucker

Zucker gilt als sehr ungesundes Lebensmittel. Er löst Erkrankungen wie Diabetes aus, macht dick und trägt laut Experten maßgeblich zur Entstehung von Krebs, Magengeschwüren und Verdauungsstörungen bei. Er ist derart aggressiv, dass Menschen, die Zucker nie kennengelernt haben, ihn sofort wieder ausspucken würden, da er im Mund ein brennendes Gefühl erzeugt. Indem er unzählige negative Reaktionen im Körper auslöst und sehr unausgewogen auf den Organismus wirkt, ruft er auch viele emotionale und seelische Dysfunktionen auf den Plan. Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Verwirrung, Angst und sogar Wahnsinn kann durch Zucker ausgelöst werden.

Zucker löst nicht nur Erkrankungen wie Diabetes sondern begünstigt Entstehung von Krebs

2. Aspartam

Aspartam ist ein Zuckerersatzstoff, der in vielen Lebensmitteln zu finden ist. Künstliche Süßstoffe gelten als Alternative zu konventionellem Zucker in Nahrungsmitteln für Diabetiker oder Menschen mit Gewichtsproblemen. Leider steht Aspartam in vielerlei Hinsicht in der Kritik. Neben allerlei schwerwiegenden Erkrankungen soll die Chemikalie außerdem Kopfschmerzen, Ohrensausen, Übelkeit, Müdigkeit und Verdauungsstörungen hervorrufen. Empfehlenswerte Süßigkeiten wären naturbelassener Honig oder Kokoszucker.

3. Weißmehl

Weißmehl oder auch Weizenmehl kämpft schon lange mit seinem schlechten Ruf, zu Recht. Gänzlich darauf zu verzichten gilt als echte Herausforderung, da Weizen in unzähligen Produkten wie Nudeln, Müsli, Tiefkühlgerichten oder Suppen verarbeitet wird. Um glücklicher zu werden, ist ein weitgehender Verzicht unausweichlich. Weizen ist mit verantwortlich für Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Hungerattacken, Übersäuerung und Stimmungsschwankungen.

4. MSG

Mononatriumglutamat (MSG) wird umgangssprachlich als Glutamat bezeichnet und steckt hauptsächlich in Fertiggerichten aber auch Gewürzmischungen oder Chips & Co. Glutamate verlängern die Haltbarkeit vieler Produkte. Gleichzeitig  wertet der Geschmacksverstärker die Schmackhaftigkeit vieler Rezepturen mit wenig Kosten künstlich auf. MSG steht im Verdacht Benommenheit, Übelkeit und Überempfindlichkeiten auszulösen.

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5. Hydrierte Öle

Hydrierte Öle finden sich am häufigsten in Fertigprodukten und verbessern den Geschmack sowie die Haltbarkeit. Bei der Herstellung von hydrierten Ölen bilden sich Transfettsäuren die nur schwer verdaulich sind und den Cholesterinspiegel negativ beeinflusst. Schlechte Laune und Verworrenheitsgefühle sind durch zu viel hydrierte Fette keine Seltenheit. Gesunde Alternativen sind kaltgepresste, pflanzliche Öle wie Kokosöl oder Olivenöl. 

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Quellen: Food-Detektiv, Activebeat, Gesundheute, Galarie-Barbarossa,  Bild: depositphotos TLFurrer / focuspocusltd, Text: Tine Esser